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Titel


Friedrich Dürrenmatt
Herkules und der Stall des Augias
Besetzung

Herkules, Nationalheld
Deianeira, seine Geliebte
Polybios, sein Sekretär
Augias, Präsident von Elis
Phyleus, sein Sohn
Iole, seine Tochter
Licha, ein Postbotin
Kambyses, ein Stallknecht
Tantlaia, eine Zirkusdirektorin

Beleuchtung
Tontechnik
Technik
Regie


Peter O. Müller
Diana Hense
Torsten Boll
Christian Leitzbach
Danijela Brekalo
Danijela Brekalo
Angelika Kiel
Dieter Wallenfang
Annliese Cherubin

Annerose Wallenfang
Christine Schoepke
Torsten Boll
Christian Leitzbach

Herr Herkules, der große Held,
Man kennt ihn aus der Sage,
Der hat die angsterfüllte Welt
Befreit von mancher Plage.
(James Krüss)

Friedrich Dürrenmatt präsentiert uns den griechischen Nationalhelden Herkules, den Sohn des Zeus, in einem ganz anderen Gewand. Alt ist er geworden, müde, jähzornig und notorisch pleite.
Und warum auch nicht? Erfolgreich ist er nicht gerade, denn anders als uns seine griechischen Biographen erzählen, sind seine Großtaten nicht alle unbedingt erfolgreich gewesen. Und doch muß er vor allem den Schein aufrechterhalten.
Das Angebot der Elier, für die Säuberung ihres im Mist untergehenden Landes 300.000 Drachmen zahlen zu wollen, erscheint da nicht gerade verlockend. Die Arbeit ist dreckig, mühselig und nicht eines Nationalhelden würdig. Aber - er wäre saniert.
Und so macht sich Herkules mit seiner Geliebten Deianeira und seinem Privatsekretär und Prügelknaben Polybios auf nach Elis. Wenn er bis dahin aber glaubte, sein einziger Gegner sei der überbordende Mist, dann erkennt er schnell seinen Irrtum: Es ist - die Bürokratie !
herkules